Scalable Capital durchbricht Milliardengrenze

München/London, 29. Mai 2018: Nur 28 Monate nach Markteintritt verwaltet Scalable Capital mehr als eine Milliarde Euro. Weltweit hat kein anderer unabhängiger Robo-Advisor die Milliardengrenze so schnell erreicht wie das in München und London ansässige Fintech. Auf dem deutschen Markt ist Scalable Capital damit klarer Marktführer.

„Wir freuen uns über diesen wichtigen Meilenstein“, sagt Erik Podzuweit, Gründer und Geschäftsführer von Scalable Capital. „Eine so steile Anlaufkurve hatten wir nicht erwartet, als wir vor etwas mehr als zwei Jahren an den Start gingen. In US-Dollar gemessen haben wir die erste Milliarde sogar noch schneller erreicht und zwar in knapp zwei Jahren und damit rascher als die führenden US-amerikanischen Robo-Advisor, die einige Jahre vor uns an den Markt gegangen sind und heute jeweils über zehn Milliarden US-Dollar verwalten. Das erreichte Anlagevolumen zeigt vor allem, dass es eine echte Nachfrage nach digitaler Vermögensverwaltung gibt. Wir stehen aber immer noch ganz am Anfang: Es gibt Millionen von Menschen in Europa, die sich eine technologiegestützte und kostengünstige Form der Geldanlage wünschen.“

Schnelleres Wachstum als US-Vorreiter Wealthfront und Betterment

Wachstum der Assets under Management

AuM Growth SC vs competitors CH

Quelle: Scalable Capital, Betterment, Wealthfront

Gründerfreundliches Umfeld in München
Profitiert hat Scalable Capital auch von dem gründerfreundlichen Umfeld in der bayerischen Landeshauptstadt. Dazu gehören nicht nur die international renommierten Universitäten und wegweisende Partnerschaften mit Münchner Unternehmen (Baader Bank AG, Holtzbrinck Ventures und Siemens Private Finance), sondern auch die Unterstützung durch die bayerische Politik. Insbesondere Ilse Aigner, die ehemalige Wirtschaftsministerin und heutige stellvertretende Ministerpräsidentin, hat dem Unternehmen viele Türen geöffnet und die Entwicklung von Anfang an mit grossem Interesse verfolgt.

„Als ehemalige Wirtschaftsministerin war mir die Gründerförderung im „Gründerland Bayern“ eine echte Herzensangelegenheit. Ich freue mich sehr, dass Scalable Capital mit unserer Förderung erfolgreich gewachsen ist! Scalable Capital hat Spitzeninvestoren überzeugt – auch sehr zur Freude von Invest in Bavaria. Und es hat Kunden gewonnen: so schnell wie kein anderer Konkurrent weltweit. Es handelt sich hier um ein Paradebeispiel bayerischer Gründerförderung. Das verdient meine volle Anerkennung“, so Ilse Aigner, Bayerns stellvertretende Ministerpräsidentin.

Einzigartige Wachstumsdynamik
Scalable Capital wurde 2014 von Erik Podzuweit, Florian Prucker, Adam French und Prof. Dr. Stefan Mittnik mit dem Ziel gegründet, die Vermögensverwaltung zu demokratisieren. Dafür haben die Gründer drei Bausteine kombiniert, die zentral für einen nachhaltigen Vermögensaufbau von Privatanlegern sind: Kosteneffiziente ETFs, eine professionelle Risikomanagement-Technologie und einen bequemen, digitalen Service.

Mit diesem Angebot ging Scalable Capital im Februar 2016 als erster bankenunabhängiger und BaFin-regulierter Robo-Advisor. Seither ist die Wachstumsdynamik im Branchenvergleich einzigartig: In den ersten elf Monaten sammelte das deutsch-britische Fintech 100 Millionen Euro ein. In den darauffolgenden elf Monaten verfünffachte sich das verwaltete Kundenvermögen auf 500 Millionen Euro. Und nur sechs Monate später verwaltet Scalable Capital nun mehr als eine Milliarde Euro. Das Volumen verteilt sich auf über 30'000 Kunden, woraus sich ein durchschnittliches Anlagevermögen von ca. 32'000 Euro errechnet.

„Der Markt für digitale Vermögensverwaltung wächst derzeit schneller als der ETF-Markt in seinen Anfangszeiten. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass in wenigen Jahren die Mehrheit der Anleger digitale Investmentlösungen einsetzen wird. Der Einsatz von Technologie und Kostenvorteile sind im Vergleich zu aktiven Fondsprodukten einfach zwingend. Insbesondere ETFs sind nicht mehr aus der privaten Geldanlage wegzudenken. Wenn man dann noch bedenkt, wie wenige Menschen sich damit wohlfühlen, ein Kapitalmarktportfolio selbst zu verwalten, ist ein Service wie unserer die offensichtliche Lösung für die meisten Privatanleger“, so Florian Prucker, Gründer und Geschäftsführer von Scalable Capital.

Partnerschaften mit ING-DiBa und Siemens Private Finance wichtige Wachstumstreiber
Zu den wichtigsten Wachstumstreibern von Scalable Capital zählt die seit September 2017 bestehende Kooperation mit der ING-DiBa, der nach Kundenanzahl drittgrössten Bank Deutschlands. Seither haben über 20'000 Kunden der ING-DiBa über 500 Millionen Euro bei Scalable Capital angelegt. Auch die Partnerschaft mit Siemens Private Finance, in deren Rahmen Siemens-Mitarbeitern erstmals eine individuelle, technologiebasierte Vermögensverwaltung angeboten wird, hat zum Erfolg beigetragen.

Meilensteine seit Marktstart im Februar 2016

Wachstum der Assets under Management

Milestones and AuM Growth CH

Quelle: Scalable Capital

Über ein Drittel der Anleger ist über 55 Jahre alt
Mit dem verwalteten Vermögen steigt auch das Alter der Kunden. Der Altersdurchschnitt liegt derzeit bei 50 Jahren, vor einem Jahr lag der Wert noch bei 42 Jahren. Über ein Drittel der Anleger ist sogar über 55 Jahre. Der Anteil weiblicher Kunden, die über Gemeinschafts- oder Einzelkonten Gelder von Scalable Capital verwalten lassen, liegt mittlerweile bei 37 Prozent.

Im Regelfall erhöhen Neukunden ihr anfängliches Investment innerhalb der ersten sechs Monate deutlich. Das Unternehmen verwaltet auch viele grosse Portfolios. Portfolios mit einem Volumen von über 100'000 Euro machen 40 Prozent des verwalteten Vermögens aus. Knapp die Hälfte der Kunden nutzt zudem einen kostenlosen Sparplan, der im Durchschnitt bei über 400 Euro pro Monat liegt.

Über Scalable Capital
Scalable Capital ist ein unabhängiger Finanzdienstleister im Bereich der digitalen Vermögensverwaltung. Das Unternehmen wurde 2014 von Erik Podzuweit, Florian Prucker, Adam French (zuletzt jeweils Goldman Sachs) und Professor Dr. Stefan Mittnik (Inhaber des Lehrstuhls für Finanzökonometrie und Direktor des Center for Quantitative Risk Analysis an der Ludwig-Maximilians-Universität in München) gegründet. Inzwischen beschäftigt Scalable Capital an seinen Standorten München und London knapp 80 Mitarbeiter, darunter viele promovierte Finanzökonometriker, Informatiker und Experten für maschinelles Lernen. Seit Juni 2017 hält der Investmentmanager BlackRock einen signifikanten Minderheitsanteil an Scalable Capital, ebenso wie die Gesellschafter Holtzbrinck Ventures und Tengelmann Ventures. Zudem kooperiert das Unternehmen mit Siemens Private Finance, der Baader Bank AG und der ING-DiBa.

Das Unternehmen erstellt und verwaltet für seine Klienten global diversifizierte ETF-Portfolios für den systematischen Vermögensaufbau und setzt dazu eine eigens entwickelte Risikomanagement-Technologie ein. Scalable Capital ist ein von der BaFin reguliertes Finanzdienstleistungsinstitut nach § 32 Kreditwesengesetz (KWG) und wird in Grossbritannien von der Financial Conduct Authority (FCA) reguliert.

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