Scalable Capital expandiert in die Schweiz

  • Einer der führenden digitalen Vermögensverwalter Europas bietet seinen Service ab sofort auch in der Schweiz an
  • Schweizer Kunden profitieren von einem Steuer-Reporting der Baader Bank
  • Bereits 20.000 Kunden und verwaltetes Vermögen von mehr als 600 Millionen Euro
  • Sehr solide Finanzierung, BlackRock hält signifikanten Minderheitsanteil

München/London, 10. Januar 2018. Einer der führenden digitalen Vermögensverwalter in Europa bietet seinen Service ab sofort auch in der Schweiz an. Scalable Capital ist im Februar 2016 in Deutschland an den Start gegangen und verwaltet inzwischen mehr als 600 Millionen Euro von über 20.000 Kunden in Deutschland, Großbritannien und Österreich. Für alle Schweizer Kunden stellt die Partnerbank von Scalable Capital, die Baader Bank AG, nun ein spezifisches Steuer-Reporting bereit. Zudem hat Scalable Capital eine eigene Website und Kunden-Hotline für die Schweiz eingerichtet. Die Portfolios werden in Euro geführt. Aufgrund ihrer Beliebtheit in anderen Ländern wird Scalable Capital auch regelmäßige Infoabende in der Schweiz veranstalten.

„Die Schweiz ist für Vermögensverwalter ein sehr interessanter Markt. Wir wären diesen Schritt aber nicht gegangen, wenn wir den Schweizer Privatanlegern nicht einen echten Mehrwert bieten könnten. Wir vereinen als einziger unabhängiger Robo-Advisor in Europa drei zentrale Bausteine zu einem wirklich kundenfreundlichen Produkt: Eine professionelle und von moderner Technologie unterstützte Risikosteuerung der Portfolios, geringe Kosten und ein umfassendes digitales Service-Angebot mit einzigartiger Transparenz“, sagt Erik Podzuweit, Geschäftsführer und Mitgründer von Scalable Capital.

Dynamische Portfolioverwaltung

Das A und O einer sinnvollen Geldanlage ist die Anlage- und Risikopräferenz eines Investors. Deshalb ermittelt Scalable Capital zunächst die individuelle Risikoneigung und -tragfähigkeit der Anleger gemäß eines Fragebogens und empfiehlt jedem Kunden auf dieser Basis eine von 23 Risikokategorien. Jeder Kategorie ist ein konkretes Verlustrisiko zugeordnet. Als Risikokennzahl nutzt das Fintech dabei den Value-at-Risk mit einjährigem Horizont und 95 Prozent Konfidenzintervall. Ein Value-at-Risk von 15 Prozent bedeutet somit, dass in einem Zeitraum von 20 Jahren der Wert des Portfolios um über 15 Prozent fallen kann. Im Anschluss an die Auswahl der Risikokategorie stellt Scalable Capital jedem Kunden ein auf seine individuelle Risikoneigung zugeschnittenes, global diversifiziertes ETF-Portfolio zusammen. Mit der eigens entwickelten Risikomanagement-Technologie werden alle
Kundenportfolios fortlaufend überwacht. So stellt das Unternehmen sicher, dass der Kunde nicht mehr Risiko ausgesetzt ist als vorgesehen. Signalisieren Projektionen eine drohende Verletzung der Risikovorgabe, werden die Portfoliogewichte automatisch angepasst – in ruhigen Marktphasen in risikoreichere Anlageklassen, in volatilen Zeiten in weniger riskante Anlageklassen.

„Wir wollen unsere Kunden dabei unterstützen, ihr Vermögen langfristig aufzubauen. Deshalb optimieren wir das Vermögen mit Blick auf die vom Kunden gewählte Risikokategorie. Es bringt nämlich gar nichts, wenn der Kunde bei der nächsten Korrektur aus Angst vor hohen Verlusten aus dem Markt aussteigt und dann zu lange an der Seitenlinie stehen bleibt. Dieses Verhalten kostet Privatanleger typischerweise mehrere Prozentpunkte an Performance pro Jahr. Wir nehmen unseren Kunden die Geldanlage komplett ab, schonen damit ihre Nerven und schützen sie vor emotionalem Fehlverhalten“, sagt Florian Prucker, Geschäftsführer und Mitgründer von Scalable Capital.

Gesamtkosten von 0,75 Prozent

Scalable Capital erhebt eine All-in-Gebühr von 0,75 Prozent pro Jahr auf das verwaltete Vermögen. Die Berechnung erfolgt tagesgenau. Das schließt die Konto- und Depotführung und alle Handelsgebühren für Portfolioumschichtungen ein. Es gibt keine versteckten Kosten, Ausgabeaufschläge oder sonstige Provisionen.

Erfolgreiche Partnerschaften und solide Finanzierung

Scalable Capital setzt nicht nur auf das direkte Endkundengeschäft, sondern auch auf Partnerschaften mit etablierten Finanzinstituten und großen Unternehmen. So kooperiert das Fintech seit September 2017 in Deutschland mit der ING-DiBa, der nach Kundenzahl drittgrößten deutschen Bank. Darüber hinaus arbeitet Scalable Capital mit Siemens Private Finance zusammen, die den Service allen deutschen Siemens-Mitarbeitern und ihren Angehörigen für den privaten Vermögensaufbau empfiehlt.

Finanziert ist das deutsch-britische Fintech mit über 40 Millionen Euro Eigenkapital. Erst im Juni 2017 erwarb der weltweit führende Asset Manager BlackRock in einer Serie-B-Finanzierungsrunde einen signifikanten Minderheitsanteil an Scalable Capital. BlackRock unterstützt Scalable Capital auch dabei, weitere Kooperationen mit Finanzinstituten und Unternehmen einzugehen. Neben BlackRock sind Holtzbrinck Ventures und Tengelmann Ventures Minderheitsgesellschafter.

Sicherheit hat Priorität

Scalable Capital ist ein von der BaFin regulierter Finanzportfolioverwalter. Konto- und depotführende Bank für die Schweizer Kunden ist die Baader Bank AG, die Mitglied im Bundesverband deutscher Banken (BdB) ist. Damit sind die Konten durch die gesetzliche Einlagensicherung und durch den Einlagensicherungsfonds des BdB geschützt.

Die Wertpapiere werden als Sondervermögen getrennt verwahrt und sind somit auch im Falle einer Insolvenz geschützt. Scalable Capital ist zudem Mitglied in der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EDW).

Über Scalable Capital
Scalable Capital ist ein unabhängiger Finanzdienstleister im Bereich der digitalen Vermögensverwaltung. Das Unternehmen wurde 2014 von Erik Podzuweit, Florian Prucker, Adam French (zuletzt jeweils Goldman Sachs) und Professor Dr. Stefan Mittnik (Inhaber des Lehrstuhls für Finanzökonometrie und Direktor des Center for Quantitative Risk Analysis an der Ludwig-Maximilians-Universität in München) gegründet. Inzwischen beschäftigt Scalable Capital an seinen Standorten München und London 70 Mitarbeiter, darunter viele promovierte Finanzökonometriker, Informatiker und Experten für maschinelles Lernen. Seit Juni 2017 hält der Investmentmanager BlackRock einen signifikanten Minderheitsanteil an Scalable Capital, ebenso wie die Gesellschafter Holtzbrinck Ventures und Tengelmann Ventures. Zudem kooperiert das Unternehmen mit Siemens Private Finance und der ING-DiBa.

Das Unternehmen erstellt und verwaltet für seine Klienten global diversifizierte ETF-Portfolios für den systematischen Vermögensaufbau und setzt dazu eine eigens entwickelte Risikomanagement-Technologie ein. Scalable Capital ist ein von der BaFin reguliertes Finanzdienstleistungsinstitut nach § 32 Kreditwesengesetz (KWG) und wird in Großbritannien von der Financial Conduct Authority (FCA) reguliert.

Weitere Informationen unter: ch.scalable.capital

Für Presseanfragen:
HERING SCHUPPENER
Kathrin Meyer
0160 5360965
Folker Dries
0151 16231556
presse@scalable.capital

Zurück zur Presseübersicht